Dollar im Minus - globaler Ausverkauf nimmt Fahrt auf

Investing.com - Der Dollar gab gegenüber seinem Währungskorb nach. Der globale Abverkauf der Aktienmärtke gewinnt an Fahrt aufgrund der Sorgen über die Auswirkungen weiter steigenden Zinsen.

Der U.S. Dollar Index, der die Stärke des Dollar gegenüber einem Währungskorb von sechs Hauptwährungen misst, fiel um 0,16 Prozent auf 95,07. Im Nachthandel notierte der Greenback in der Spitze auf 94,88.

Die Aktienmärkte in Europa folgten den deutlichen Verlusten aus Asien, sowie dem größten Tagesverlust der U.S. Märkte seit acht Monaten. Staatsanleihen waren ein Ziel der Kapitalabflüsse aus den risikoreicheren Aktienmärkten.

Die Rendite zehnjähriger U.S. Staatstitel haben ein sieben Jahreshoch erreicht. Der Ausblick für die amerikanische Wirtschaft bleibt trotz sehr schneller Zinserhöhungen der Fed, weiter positiv.

Der drastische Abfall an der Wallstreet, veranlasste Präsident Donald Trump ein weiteres Mal, die Zentralbank zu kritisieren. Er nannte die Fed 'verrückt' da sie weiterhin die Zinsen anheben wollen.

Die Rendite der 10-jährigen Staatstitel wurde am Donnerstag fester gehandelt.

Der Dollar stabilisierte sich gegenüber dem Yen und so notierte der USD/JPY zuletzt bei 112,28.

Der Yen erhielt in dieser Woche neue Gebote, nachdem der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognose für die globale Wirtschaft herabgesetzt hatte. Der IWF warnte vor den Auswirkungen des Handelskonfikts zwischen China und den USA.

Der Euro legte gegenüber dem Dollar zu und so stieg der EUR/USD um 0.24 Prozent auf 1,1549.

Der jüngste Erhohlungsschub beim Euro befindet sich jedoch auf wackeligen Beinen. Grund dafür ist der Etatstreit zwischen der EU und Italien.

Das britische Pfund bewegte sich kaum. Der GBP/USD handelte zuletzt auf 1,3188. Es wird weiter spekuliert, ob das Vereinigte Königreich einen Deal mit der EU aushandelt.

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