US-Verbraucherpreise steigen weniger stark als erwartet

Investing.com - Die US-Verbraucherpreise sind im September weniger stark als erwartet gestiegen, signalisieren aber anhaltenden Inflationsdruck, so dass die Federal Reserve höchstwahrscheinlich an ihrem Plan der graduellen Straffung der Geldpolitk festhalten wird.

Die US-Verbraucherpreise stiegen im Monatsvergleich um 0,1 Prozent, teilte das US-Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mit. Volkswirte erwarteten einen Wert von 0,2 Prozent.

In den letzten 12 Monaten bis Ende September stieg die Inflation um 2,3 Prozent. Analysten schätzten die Teuerungsrate auf 2,4 Prozent. Im August lag der Wert bei 2,7 Prozent.

Solide US-Konjunkturdaten und optimistische Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell haben zuletzt die Erwartungen deutlich in die Höhe schießen lassen, dass die Fed ihren Zinserhöhungszyklus aggressiver als erwartet fortsetzen könnte.

Als ausgemachte Sache gilt mittlerweile, dass die US-Notenbank ihre Leitzinsen im Dezember um weitere 25 Basispunkte erhöhen wird.

Die US-Renditen sind in der letzten Woche auf neue Mehr-Jahres-Hochs gestiegen aufgrund der Zinserhöhungserwartungen.

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