Weekly Comic: Toxischer Cocktail aus US-Renditen, Italienkrise und Handelskrieg lässt Aktien abstürzen

Investing.com - Die globalen Aktienmärkte wurden in dieser Woche regelrecht durchgeschüttelt. Grund dafür war ein toxischer Cocktail aus steigenden US-Renditen, Handelsspannungen sowie dem Etatstreit zwischen der EU und Italien.

Steigende Leitzinsen war das top Thema in den letzten Tagen, da die US-Renditen neue Mehr-Jahres-Hochs erklommen.

Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf 3,261 Prozent am Dienstag und damit auf den höchsten Stand seit mehr als 7 Jahren. Zwar korrigierte das US-Zinspapier anschließend etwas, aber auch die dreißigjährigen Renditen erreichten neue Mehr-Jahres-Hochs.

Die Zinsen waren zuletzt dynamisch gestiegen, da solide US-Konjunkturdaten weitere Leitzinserhöhungen der Fed rechtfertigen. Als ausgemachte Sache gilt mittlerweile, dass die Fed auch im Dezember an der Zinsschraube drehen wird.

Die Anleiherenditen sind aber nur ein Teil des Problems, was der jahrelangen Hausse an den Aktienmärkten den Wind aus den Flügeln nehmen könnte.

Auch der Etatstreit zwischen Italien und der EU steht im Fokus der Anleger.

Giovanni Tria, der italienische Finanzminister, versprach am Dienstag, dass die Regierung alles Notwendige tun werde, um die Ruhe wiederherzustellen, wenn Marktverwerfungen in eine Krise umschlagen. Die stellvertretenden Ministerpräsidenten Luigi Di Maio und Matteo Salvini blieben jedoch dabei: die Haushalts- und Defizitpläne für die nächsten drei Jahre stehen fest.

Durch die jüngsten Entwicklungen um Italien droht dem Land eine Herabstufung durch die großen Ratingagenturen, was italienische Banken ordentlich durchschütteln könnte, da sie große Mengen an italienischen Staatsanleihen halten.

Neben all dem gesellt sich auch die Warnung des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Anfang der Woche vor Turbulenzen an den Finanzmärkten sprach, die auftreten könnten, wenn die Handelsspannungen zwischen China und den USA weiter eskalieren sollten.

Darüber hinaus senkte der IWF seine globale Wachstumsprognose für 2018 und 2019. Grund dafür sei unter anderem der Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften auf der ganzen Welt.

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